Die neue Hotelcard

Mit best best best Preis Garantie

Kurz gesagt funktioniert die neue Hotelcard folgendermaßen. Die potentiellen Gäste kaufen für knapp 100,00 € ein Jahresabo, bekommen die Hotelcard und buchen dann bei den gelisteten Hotels (an garantierten 75% der Öffnungstage) für die Hälfte des Preises. Ein neuer guter Vertriebsweg um leerstehende Zimmer loszuwerden, oder doch nur wieder neue Idee um eine Abhängigkeit zu einem weiteren Konzern zu schaffen. Nach den Buchungs- und Reservierungsmarktplätzen mit Ihren viel diskutierten "best Preis Angeboten", kommt die Idee der Hotelcard aus der Schweiz auch nach Deutschland. Ist es als Hotelier eine gute Idee da mitzumachen oder eher nicht?  


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Die neue Hotelcard



Auslastung um jeden Preis?


Fixkosten Kompensierung durch eine höhere Auslastung ist immer eine gute Idee. Zusatzumsatz durch neue Gäste in Bar, Spa und Restaurant? Klasse.

 

Aber 50% Rabatt an garantiert 75% der Öffnungstage? Das ist schon krass. Das Angebot ist für die Gäste wirklich ein Schnäppchen und wird in der Schweiz auch gerne angenommen. Da gönnt man sich schon mal einen extra Kurzurlaub im eigenen Land.

 

Auch Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter in Hotels unterbringen, nutzen dieses Angebot mit der "Company Card" sehr gerne. Was passiert dann aber mit ausgehandelten Firmenverträgen?

 

Dieser Vertriebsweg ergibt wieder eine gewisse Abhängigkeit zu einem externen Unternehmen. Und die Kosten für die Hotelkarte streicht der sich ein. IHREN SCHÖNEN DECKUNGSBEITRAG.  


geiles Zeug für Köche

Wenn ich da nicht mitmache, verliere ich doch Gäste?!

 

Verramschen Sie nicht Ihre Zimmer, sondern schaffen Sie Mehrwerte. Vielleicht ist es mal wieder an der Zeit über Angebote und Leistungen nachzudenken. Ein gut kalkulierter Zimmerpreis mit unerwarteten Serviceleistungen hat langfristig mehr Erfolgschancen als Dumpingpreise.

 

Ach und noch was zum erwähnten Vergleich zur erfolgreichen Bahncard. Auch da gibt es ja 50% Preisnachlass beim Kauf dieser Karte. Mit einem kleinen Unterschied. Der Umsatz der Karten geht ans eigene Unternehmen. 

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Harald Witzigmann (Mittwoch, 31 Mai 2017 10:46)

    Ich gebe Ihnen da vollkommen Recht. Neue Vertriebswege sind eine tolle Sache, aber verramschen sollten wir unsere Zimmer nicht. Das ist nicht gut für die eine Preispolitik und auch nicht für den gesamten deutschen Hotelmarkt. Die Buchungsportale üben da schon genug Druck aus, da brauchen wir aus der Richtung nicht noch mehr. Qualität statt Quantität.

  • #2

    Katrin (Donnerstag, 15 Juni 2017 21:13)

    Nur wieder ein Möglichkeit von vielen. Kann man nur hoffen, dass die Deutschen da nicht mitmachen.

  • #3

    Micky (Freitag, 14 Juli 2017 18:10)

    Ist schon interessant wie man immer wieder versucht uns das Geld aus den Taschen zu ziehen.


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